Das Ladenlokal, in den 70er Jahren in Anlehnung an die klassische Moderne errichtet, wurde vom Architektenbüro SmartArch des Düsseldorfer Architekten Dirk Weiblen dahingehend überarbeitet, dass der scheinbare Widerspruch zwischen äußerer Transparenz und dem Bedürfnis nach innerer Intimität als Chance für eine schmeichelnde Symbiose interpretiert wurde. Verbindender Unterbau dieser Entwurfsprämisse bildet der kirschrote Naturholzboden, der dem Raum seinen warmherzigen Charakter gibt und der sich im Bereich der Schaufenster hochfaltet und zur Auslage wird.









Die Innendecke zeichnet diese Bewegungen des Fußbodens nach, während transluzente und semitransparente Screens ähnlich Vorhängen die Zoniereung zwischen dem Schaufensterbereich und dem den Besuchern gewidmeten Raum übernehmen. Die geräumigen Umkleidekabinen sind so platziert, dass die Kundin beim Verlassen auf den dezent inszenierten Catwalk tritt. Dort erfolgt jene verführerische Selbstinszenierung, welche das weibliche Sein so wunderbar erlebbar macht. (Fotos Architektur + Intro: T. Klapsch)

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